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Ein Besuch der Glaswerkstatt im Müritz – Hotel lohnt sich immer
Seit zehn Jahren erfreut sich bei den Gästen und Besuchern des Klinker MÜRITZ – HOTELS die Mecklenburgische Glaswerkstatt großer Beliebtheit. Die Idee des „Thüringer Kristallhofes aus Stadtroda / OT Gernewitz im Rahmen einer Verkaufsausstellung einen Einblick in die Kunst des Glasblasens,- schleifens und gravierens zu gewähren, wurde erfolgreich verwirklicht.
Dabei den Künstlern bei ihrer Arbeit zuzusehen, wie sie die kunstvollen Glasartikel entstehen lassen, oder sich persönlich beim Glasblasen und Gravieren auszuprobieren, sind gefragte Erlebnisse. Selbst Vorträge und Glasbläserkurse werden ermöglicht.
Müritzteufel als Souvenir
Umfangreich ist das Angebot, das vom Gebrauchsglas bis zum hochwertigen Bleikristall reicht. Als meistverkauftes Souvenir und Mitbringsel gilt der vom Kunstglasbläser Reinhardt Steger aus Neuhaus / Rwg. geschaffene Müritzteufel, der mühelos lustige Tänze vollführen kann. Dieser „Kartesianischer Tanzteufel“ wurde bereits um 1640 von Renatus Carterius entdeckt.
In der Zeit vor Weihnachten und Ostern herrscht in der Verkaufsausstellung besonders reger Betrieb. Dann Interessieren sich die Hotelgäste und Reisegruppen aus Nah und Fern für die angebotenen Christbaumkugeln und den filigranen Frühlingsschmuck.
Glastradition rund um die Müritz
Mit der Einrichtung der Glaswerkstatt ist zugleich der Gedanke verknüpft, an die Glastradition des 18. und 19. Jahrhunderts in der Müritzregion zu erinnern.
Man weiß heute, dass rund um die Müritz 21 Glashütten existierten, die u.a. das reizvolle Rubinglas bekannt machten. Ortsnamen wie z.B. Glashütte bei Malchow weisen auf die Vergangenheit hin. Selbst Kronprinz Friedrich der ll., davon berichten Chronisten, ließ sich Glaserzeugnisse aus der Zechliner Glashütte nach Berlin und Rheinsberg liefern.
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